Jubiläum

BNE - Fachtagung am 28.05.2024

MUNV-Referatsleiterin Sabine Blom setzt Impulse für nachhaltige Zukunft

Unter dem Motto „Natürlich nachhaltig! – BNE-Konzepte gestern, heute und morgen“ fand im Heinrich Lübke Haus eine BNE-Fachtagung statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der Impulsvortrag von Sabine Blom, Referatsleiterin Bildung für nachhaltige Entwicklung, Umweltbildung und BNE-Agentur im nordrhein-westfälischen Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr. Außerdem standen neben einer Podiumsdiskussion zwei Workshops auf dem Programm.

In Zeiten von Klimawandel, Ressourcenknappheit und sozialen Ungleichheiten rückt die Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) immer mehr in den Vordergrund. Sabine Blom setzt sich innerhalb des Ministeriums mit großem Engagement für die Förderung von BNE ein. Sie sieht darin den Schlüssel, um die Herausforderungen unserer Zeit zu bewältigen und eine lebenswerte Zukunft für nachfolgende Generationen zu gestalten.

„Die Bildung für nachhaltige Entwicklung zielt darauf ab, Menschen zu befähigen, fundierte Entscheidungen für eine nachhaltige Zukunft zu treffen. Dabei geht es nicht nur um die Vermittlung von Wissen, sondern auch um die Förderung von Kompetenzen wie kritisches Denken, Problemlösungskompetenz und kreatives Denken“, sagt Sabine Blom. Darüber hinaus spiele die Entwicklung von Werten wie Verantwortung, Gerechtigkeit und Solidarität eine wichtige Rolle. Dennoch gäbe es noch einige Herausforderungen zu bewältigen. So müsse BNE noch stärker in der Bildung verankert werden und das Bewusstsein für die Bedeutung von Nachhaltigkeit in der Bevölkerung weiter geschärft werden.

Nach dem Impulsvortrag der Referatsleiterin begrüßte Moderator Martin Weimer mit Christian Eikmeier, stellv. Fachgebietsleiter BNE-Agentur NRW, Kerstin Helm-Zülsdorf, Leiterin des Landschaftsinformationszentrums Wasser und Wald Möhnesee (LIZ), Ulrike Sturm, Forum für Umwelt und gerechte Entwicklung e.V., Franz-Josef Klausdeinken von Christians4Future Deutschland und Mitglied im Arbeitskreis Kirche und Klima, und Beatrix Peter als Fachbereichsleitung Natur, Umwelt und Ökologie der Heimvolkshochschule „Heinrich Lübke“ die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Podiumsdiskussion. Es folgte ein reger Gedankenaustausch über den Sinn eines Bildungsangebotes mit nachhaltiger Entwicklung.

Der Nachmittag stand dann ganz im Zeichen der beiden Workshops. Auf dem Programm standen neben dem Besuch des nahegelegenen Landschaftsinformationszentrums Wasser und Wald Möhnesee und dem Biparcours-Rundgang zu den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen in der Möhnesee-Region die Präsentation „BNE im Bildungsprogramm einer Weiterbildungseinrichtung“.

„Das BNE-Konzept ist für das Heinrich Lübke Haus von zentraler Bedeutung“, resümiert Beatrix Peter. „Es bildet das Herzstück der Einrichtung und prägt ihre pädagogische Arbeit. Durch BNE streben wir danach, Menschen aller Altersgruppen zu befähigen, verantwortungsvoll und weitsichtig zu handeln, um eine nachhaltige Zukunft zu gestalten.“ Das Heinrich Lübke Haus bietet ein vielfältiges Bildungsprogramm, das auch auf den Prinzipien der Nachhaltigkeit basiert. Viele Kurse und Seminare sind darauf ausgerichtet, das Bewusstsein für ökologische, soziale und ökonomische Zusammenhänge zu schärfen. Nachhaltigkeit wird nicht nur gelehrt, sondern auch gelebt. Die Bildungseinrichtung implementiert nachhaltige Praktiken in seinem täglichen Betrieb – von der Verwendung lokaler Lebensmittel bis hin zum Energiemanagement. „Insgesamt ist das BNE-Konzept ein integraler Bestandteil der Identität und Mission des Heinrich Lübke Hauses und trägt wesentlich zu seinem Ruf als innovatives Bildungszentrum bei“, sagt Geschäftsführer Martin Weimer

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