Heinrich Lübke Haus

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Leitbild des Heinrich Lübke Hauses

Unser Leitbild

 

1.     Woher wir kommen und wie wir eingebunden sind

2.     Was uns prägt und woran wir uns orientieren

3.     Wofür unsere Angebote stehen

4.     Wie wir miteinander arbeiten und umgehen wollen

5.     Wie wir wirtschaften und zukünftige Herausforderungen bestehen wollen

 

Vorwort

Das Leitbild dient dazu, das Ganze unserer Arbeit zu erkennen und im Blick zu behalten. Es hilft uns, unsere Identität und Zufriedenheit zu finden, profiliert unser Haus in der Öffentlichkeit und weist uns den Weg in die Zukunft. In Leitsätzen wird beschrieben, was die wichtigsten Grundüberzeugungen und gemeinsamen Werte unseres Hauses sind.

Das Leitbild soll deutlich machen:

            Wer wir sind und was uns unverwechselbar macht.

            Woher wir kommen und wohin wir uns bewegen.

            Was uns verbindet und wie wir gemeinsam arbeiten.

Zwischen Leitbildanspruch und Alltagsrealität wird es immer wieder Abweichungen geben. Sie zeigen uns, dass wir Menschen sind, die Fehler machen dürfen. Wir lernen gemeinsam, wo wir Schwächen und wo wir unsere Stärken haben.

Unsere Arbeit und ihre Rahmenbedingungen verändern sich ständig. Auch das Leitbild muss daher immer wieder an diese Entwicklungen angepasst werden.

In allen Veränderungen bleibt die Orientierung an den christlichen Wertvorstellungen die Grundlage unserer Arbeit.

 

1.       Woher wir kommen und wie wir eingebunden sind

Das Heinrich-Lübke-Haus der KAB wurde am 8. September 1974 eröffnet. Die damalige Verbandsleitung wählte den Namen „Heinrich Lübke“, da der ehemalige Bundespräsident im nahe gelegenen Enkhausen geboren wurde und er bis dahin der einzige katholische Bundespräsident gewesen ist. Bei der Einweihung war u. a. auch die Gattin des verstorbenen Bundespräsidenten Heinrich Lübke, Frau Wilhelmine Lübke anwesend.

In Anlehnung an die soziale Frage und der christlichen Soziallehre ist die KAB eine Bildungsbewegung und will Menschen befähigen, Verantwortung zu übernehmen - für sich und andere, in Gesellschaft, Politik und Kirche.

Die Erfahrungen im gemeinsamen „Leben und Lernen unter einem Dach“ in Seminaren und Ferienangeboten bleiben seitdem prägend für Einzelgäste, Familien und Gruppen.


2.       Was uns prägt und woran wir uns orientieren

Wir sind ein katholisches Ferien- und Bildungszentrum in einer ländlichen Region, aber unweit des Ruhrgebietes und damit auch durch städtische Milieus geprägt.

Wir wollen bewusst Menschen unterschiedlicher Werthaltung und Denkweise ansprechen und miteinander ins Gespräch bringen und arbeiten dabei auch generationsübergreifend.

Der christliche Glaube ist für uns eine erneuernde Kraftquelle. Aufgrund des Evangeliums, der biblischen Nachricht von der menschgewordenen Liebe Gottes, verstehen wir jeden Menschen als Geschöpf Gottes und in seiner Würde als einmalig und unantastbar. Menschen sollen die Erfahrung machen, willkommen zu sein. Gastfreundschaft schafft einen solchen Ort des Evangeliums, wo ein Mensch angenommen ist, wie er ist. Zu dieser Kultur gehört die gemeinsame Suche nach Wegen der Gottesbegegnung.

Wir verstehen uns als ein familienfreundliches Unternehmen und wurden im Jahre 2017 erstmals mit dem Zertifikat „Familienfreundliches Unternehmen im Kreis Soest“ ausgezeichnet.

 

3.       Wofür unsere Angebote stehen

Für unser Handeln und unsere Arbeit sind die Werte der sozialen Gerechtigkeit, des nachhaltigen Handelns, der Gleichberechtigung, Eigenverantwortung und Solidarität, der Emanzipation und der Humanität bestimmend. Uns leiten die Grundwerte der Katholischen Soziallehre und der sozialen Demokratie.

Als gastfreundliches Haus bieten wir allen, die eigene Veranstaltungen planen oder mit uns kooperieren wollen, unsere Möglichkeiten in Haus und Küche, Pädagogik und Verwaltung als Dienstleistung an.

 

4.        Wie wir miteinander arbeiten und umgehen wollen

Was wir anderen vermitteln wollen, soll auch unser Miteinander bestimmen:

  • Pflege einer offenen Kommunikation
  • Gegenseitiges Vertrauen und Respekt in den unterschiedlichen Arbeitsbereichen
  • Zeit zum Austausch
  • Akzeptanz von Leitung
  • Bitte um Hilfe und auch Annahme von Hilfe
  • Gegenseitige Kritik und Lob, weil wir uns wertschätzen
  • Faire Lösung von Konflikten

 

Was wir mit unseren Angeboten bewirken möchten, wollen wir auch selber leben:

·         Eigene Verantwortungsbereiche stärken und Verantwortung für das Ganze übernehmen

·         Sich ehrenamtlich engagieren in Verbänden, Initiativen, Projekten, Vereinen, Parteien, in Kirche und Staat.

·         Jungen Menschen in Ausbildung Zukunftschancen eröffnen, Beziehungen pflegen und informiert sein.

 

5.        Wie wir wirtschaften und zukünftige Herausforderungen bestehen wollen

Wirtschaftliches Handeln stellt eine grundlegende Bedingung dar, um unseren Auftrag und unser Tun finanziell abzusichern und so langfristig erfüllen zu können. Der sorgsame Umgang mit den Geld- und Sachmitteln ist Voraussetzung für unsere Arbeit.

Diese Haltung erwächst aus unserer Verantwortung für das, was uns anvertraut ist, und sie gründet in der Wertschätzung, die wir Gästen, unserem Verband und öffentlichen Geldgebern entgegenbringen.

Das heißt

·         Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in allen Arbeitsbereichen gehen verantwortungsbewusst mit den zur Verfügung stehenden Mitteln um und sind bereit, flexibel zu arbeiten.

·         Wir wirtschaften umweltschonend, energiesparend und streben Nachhaltigkeit an.

·         Wir achten auf Durchschaubarkeit bei den Teilnahmegebühren und bei den Kostenstellen des Haushaltsplans. Wir überprüfen regelmäßig unsere Kosten am Maßstab von Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit.

·         Wir bieten unsere Leistungen so an, dass auch Menschen mit geringerem Einkommen an unseren Angeboten teilnehmen können.

·         Wir führen eine regionale und saisonale Küche.

 

 

Möhnesee, im März 2019

 

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59519  Möhnesee
Telefon: +49 2924-8060
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